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2 Grad mehr – na und?

Klimaschutz auf lokaler Ebene

als Bestandteil der Armutsbekämpfung

06/12/13 10:48
Kategorie: Wanderausstellung

Von: Katharina Nordhorn

Vernissage der Ausstellung „2 Grad mehr – na und?“ in der VHS in Bad Godesberg


Alle Bilder: Vernissage der Ausstellung in der VHS in Bad Godesberg (© Lateinamerika-Zentrum e.V./Ibero-Club Bonn e.V.)

Am 4. Dezember, 19 Uhr, lud das Projektteam von „2 Grad mehr – na und?“ zusammen mit der VHS und dem Ibero-Club Bonn e.V. zur Vernissage der Wanderausstellung in die VHS in Bad Godesberg ein. In kurzen Wortbeiträgen ging es um die sozialen Folgen des Klimawandels sowie um Initiativen für Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel in Bolivien, Brasilien, Chile und Peru.

Abholzung ist ein großes Problem im brasilianischen Amazonasgebiet und trägt zur globalen Erwärmung bei. Die Nichtregierungsorganisation Projeto Saúde e Alegria setzt sich vor Ort für Wiederaufforstung ein und zeigt bereits jungen SchülerInnen die Bedeutung des Regenwalds, den es zu schützen gilt.

Im bolivianischen La Paz im Andenhochland – Partnerstadt der Stadt Bonn – kommt es immer wieder zu schweren Überschwemmungen und Erdrutschen. Starkregenfälle nehmen durch die globale Erwärmung zu. Ein Frühwarnsystem, das die Bevölkerung vor Überschwemmungen warnt, ist inzwischen eingerichtet.

Chile machen zunehmende Wasserknappheit und eine hohe UV-Strahlung zu schaffen. Die Universität Talca hat an ihrem Eingangstor eine UV-Ampel aufgestellt, die die aktuelle Strahlung anzeigt. SchülerInnen in der chilenischen Stadt Constitución gehen mit gutem Beispiel für den Klima- und Umweltschutz voran: Aus alten PET-Flaschen legen sie einen hängenden Schulgarten an und setzen sich fürs Wassersparen ein.

Auf weniger Wasser – aufgrund von schmelzenden Gletschern und unregelmäßigen Niederschlägen – muss sich auch die peruanische Stadt Lima vorbereiten. Wasserrecycling und alternative Möglichkeiten zur Wassergewinnung sind gefragt. Im Kurzfilm, der im Rahmen des Projektes entstand, ging es um einige Aspekte der Wassersituation in der Wüstenmetropole. Die Anlage eines Nationalparks im Norden der Stadt soll der Wüstenbildung entgegenwirken. Nebelfänger kommen zum Einsatz (die Projektfilme ansehen).

Efraín Torres und Miguel García begleiteten den Abend musikalisch mit Gitarren und Gesang. Sie hatten für den Peru-Kurzfilm das Lied „Plantita“ komponiert und spielten hiervon für die Gäste eine neue Adaptation. Im Anschluss an das Programm konnten die BesucherInnen die Ausstellung im Foyer besichtigen. Bei Getränken und vegan belegten Baguettes gab es die Möglichkeit sich auszutauschen.

Bis zum 20. Dezember 2013 war die Ausstellung noch in der VHS in Bad Godesberg (Michaelplatz 5) zu sehen. An dieser Stelle ein großer Dank an die VHS in Bad Godesberg, dass sie ihre Räume zur Verfügung gestellt hat!



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