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2 Grad mehr – na und?

Klimaschutz auf lokaler Ebene

als Bestandteil der Armutsbekämpfung

10/06/14 15:13
Kategorie: Schulaktivitäten

Von: Claudia Meintzinger

Junge SchülerInnen experimentieren am Forschertag in der Löwenburgschule


© Lateinamerika-Zentrum e.V.

© Lateinamerika-Zentrum e.V.

Am 3. Juni 2014 fand in der Löwenburgschule für die Kinder der 1. bis 4. Klasse der siebte Forschertag statt.

An diesem Tag bekamen die SchülerInnen die Gelegenheit verschiedene Experimente durchzuführen, indem sie z. B. unter Anleitung kleine Roboter zusammensetzten und programmierten, mit OberstufenschülerInnen des Siebengebirgsgymnasiums Wasserproben untersuchten oder durch einen Projektleiter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt einen Eindruck von einer Expedition in den Weltraum gewannen.

Auch das protect the climate-Team des Bildungsprojekts „2 Grad mehr – na und?“ war mit dem Projektmaskottchen Ping vor Ort und zeigte den Kindern zum einen wie aus Nebel Wasser wird und zum anderen wie wichtig Pflanzen und Wälder für das lokale und globale Klima sind. Mit einem Beispiel aus Peru erfuhren sie, was ein Nebelfänger ist und für was er eingesetzt wird. Mithilfe eines Miniaturmodells eines Nebelfängers (bestehend aus einem Luftbefeuchter, einem engmaschigen Netz und einer darunter befindlichen Rinne) wurde das erste Experiment durchgeführt. Die Kinder lernten, wie beispielsweise in Peru Nebel für die Bewässerung der Pflanzen oder als Trinkwasser gewonnen wird. Zusätzlich wurde ein zweiter Versuch mit einer leeren PET-Flasche, einem Kühlakku, heißem Wasser und Streichhölzern vorgeführt. Die Kinder konnten sehen wie sich innerhalb der Flasche durch das heiße Wasser, den Rauch der Streichhölzer und der Kälte des Kühlakkus Wolken bzw. Nebel bildeten. In Lima, der Hauptstadt Perus, zeigt sich ein vergleichbarer Effekt, da dort der kalte Ozean auf den wärmeren Kontinent trifft.

Ein Beispiel aus Brasilien verdeutlichte, wie wichtig Bäume für unser Klima sind, da sie Kohlendioxid aus der Luft aufnehmen und Sauerstoff produzieren. Im Anschluss leisteten die SchülerInnen ihren eigenen Beitrag für den Klimaschutz und pflanzten Sonnenblumensamen in zuvor gebastelte Blumentöpfe.

Wir danken für den spannenden Forschertag, es hat uns viel Spaß gemacht!



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