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Klimaschutz auf lokaler Ebene

als Bestandteil der Armutsbekämpfung

20/05/14 15:48
Kategorie: KurzInfo

Von: Claudia Meintzinger

IPCC-Wissenschaftler über die neuesten Erkenntnisse des aktuellen 5. IPCC-Sachstandberichts


Am 19. Mai 2014 präsentierte das Climate Service Center (CSC) in Kooperation mit der United Nations University Institute for Environment and Human Security (UNU-EHS) die Ergebnisse der zweiten IPCC-Arbeitsgruppe (WG II) des 5. IPCC-Berichts (IPCC AR5) „IPCC AR5 Report of WG II: A Comprehensive Background and Next Steps“. Dieser fokussiert die Themen: Auswirkungen des Klimawandels, Anpassung und Verwundbarkeit. Die Veranstaltung „IPCC AR5 Report of WG II: A Comprehensive Background and Next Steps“ fand im Gremiensaal der Deutschen Welle statt und wurde von Anke Rasper von der Deutschen Welle moderiert.

Die Sprecher waren führende Autoren des 5. IPCC-Berichts, wie die Wissenschaftlerin des CSC, Dr. Daniela Jacob, Wissenschaftler der UNU-EHS, P.D. Dr. Jörn Birkmann und Dr. Koko Warner, der Leiter der WG II, Dr. Christopher Field, der per Videokonferenz zugeschaltet wurde, sowie der Wissenschaftler der Universität Zürich, Dr. Christian Huggel.

Der fünfte IPCC-Sachstandbericht evaluiert Risikomodelle und mögliche Vorteile, die sich aufgrund des Klimawandels ergeben können. Er bewertet, wie sich die Auswirkungen und Risiken des Klimawandels durch Maßnahmen der Anpassung und Minderung reduzieren und lenken lassen. Außerdem beurteilt er verschiedene Aspekte, wie bspw. Bedürfnisse, Möglichkeiten, Bedingungen, Belastbarkeiten, Grenzen, sowie andere Teilaspekte, die mit der Anpassung in Verbindung erscheinen.

Anhand der individuellen Vorträge wurden die verschiedenen Schwerpunkte der Forscher während der IPCC-Untersuchungen den Interessenten näher gebracht. So richteten sich die Themenbereiche auf die neusten und wichtigsten Erkenntnisse des IPCC-Berichts, Auszüge über das Verständnis von Risiko und Verwundbarkeit, die regionale Darstellung des Klimawandels auf Europa, die Rolle der Abstimmungen und Entscheidungen im Kampf gegen den Klimawandel, sowie die Konsequenzen der Klimaerwärmung auf bspw. das globale Gletscherschmelzen und auf Extremwetterereignisse.

Abgerundet wurde der Vortrag durch eine Podiumsdiskussion, an der Florin Vladu (United Nations Framework Convention on Climate Change), Dr. Christian Huggel (ETH Zürich), Sönke Kreft (German Watch), Michael Kühn (Welthungerhilfe) und Dr. Christiane Textor (IPCC) teilnahmen. Im Fokus der Diskussion standen die Fragen, wie mit den Ergebnissen des IPCC-Berichtes verfahren werden sollte, welchen Einfluss die neu erworbenen Erkenntnisse auf die diversen Arbeitsbereiche der Diskussionsträger ausübt und was ihre persönliche Auffassung ist.

Die Teilnehmer sind davon überzeugt, dass es wichtig ist, die IPCC-Untersuchungen positiv zu fördern. Der Druck auf die politischen Verantwortlichen muss erhöht werden, damit schnellere Entscheidungen für die Subvention der nachhaltigen Entwicklung getroffen werden. Vor allem in Entwicklungsländern müssen schnellstmöglich Maßnahmen erfolgen, da besonders die in Armut lebenden Menschen die Hauptleidtragenden des Klimawandels sind. Übereinstimmend wurde festgestellt, dass für die Anpassung an den Klimawandel zunächst die Minderung der Klimaerwärmung in Angriff genommen werden muss, damit die Erderwärmung nicht noch weiter voranschreitet. Hier ist die Politik gefragt, genauso wie die Wirtschaft aber auch jede und jeder Einzelne.



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