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2 Grad mehr – na und?

Klimaschutz auf lokaler Ebene

als Bestandteil der Armutsbekämpfung

08/12/14 11:52
Kategorie: KurzInfo

Von: Katharina Nordhorn

Informationstage über die sozialen Folgen des Klimawandels


Mit finanzieller Unterstützung des BMZ. Der Herausgeber ist für den Inhalt allein verantwortlich.

Das Klimahaus (© Lateinamerika-Zentrum)

Symposiumsmappe (© Lateinamerika-Zentrum e.V.)

Umfangreiche Informationen über Klimawandel und Armut (© Lateinamerika-Zentrum e.V.)

Das Nebelfänger-Modell (© Lateinamerika-Zentrum)

Am 18. und 19. November 2014 fand im Klimahaus Bremerhaven 8 °Ost das Symposium über Klimagerechtigkeit statt (Symposiums-Website). Als Keynote-Speaker appellierte der sri-lankische Professor Mohan Munasinghe an die ca. 80 BesucherInnen, dass der Schlüssel für die Zukunft darin liege, dass Entwicklung nachhaltiger erfolge. Hierfür könne sich jeder Einzelne einsetzen und entsprechend selbst nachhaltiger handeln und das eigene Wissen mit anderen teilen. Es sei nicht notwendig, dass wir darauf warteten, dass die Politiker zuerst etwas tun. Prof. Munasinghe war unter anderem Vizevorsitzender des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPPC).

Im Anschluss gab es verschiedene Vorträge und Workshops für die TeilnehmerInnen. In den Pausen konnten sie sich im Foyer an verschiedenen Informationsständen weiter informieren. Hier war auch „2 Grad mehr – na und?“ an beiden Tagen des Symposiums vor Ort. Das Anliegen war es, mit den BesucherInnen ins Gespräch zu kommen, verstärkt und konkret auf die sozialen Folgen des Klimawandel aufmerksam zu machen, Initiativen für Klimaschutz vorzustellen und – ganz nach den Worten von Prof. Munasinghe – Handlungsoptionen für jede und jeden Einzelnen aufzuzeigen.

Hierfür stand u.a. Folgendes zur Verfügung: Plakate und Kurzfilme mit konkreten Beispielen aus Bolivien, Brasilien, Chile und Peru zeigten, wie der Klimawandel die Armut verstärkt. Materialien – wie beispielsweise Hefte für SchülerInnen und LehrerInnen – wurden ausgelegt und an Interessierte verteilt. Auch das Miniatur-Modell eines Nebelfängers kam wieder zum Einsatz und machte die BesucherInnen neugierig, mehr über die „echten“ Nebelfänger in Peru zu erfahren. Denn obwohl die Hauptstadt Lima in einer Wüstenlandschaft liegt und das Wasser durch den Klimawandel zunehmend knapper wird, gibt es vor Ort eine hohe Luftfeuchtigkeit. Die Nebelfänger gewinnen Wasser aus der feuchten Luft und so kann beispielsweise ein kleiner Gemüsegarten bewässert werden. Die BesucherInnen wurden zudem gebeten, auf einem großen Plakat anzukreuzen, welchen Klimaschutz-Tipp sie bereits umsetzen (beispielsweise häufiger das Auto stehenzulassen und Ökostrom zu beziehen). Wer zusätzliche Anregungen erhalten wollte, der konnte sich eine Übersicht mit vielen weiteren Klimatipps mitnehmen.

Insgesamt war es ein sehr abwechslungsreiches Symposium und auch an unserem Stand gab es viele spannende und vertiefe Diskussionen. Wir danken dem Klimahaus Bremerhaven dafür, dass wir teilnehmen konnten, und insbesondere Engagement Global/BMZ, die unsere beiden Informationstage über Klimawandel und Armut finanziell unterstützt hat.



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